Brustkrebs

Die häufigste Krebsart der Frau mit ca. 57.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland. Die Gefahr besteht hier, wie bei den meisten Krebsarten, in der Ausbreitung der Krebszellen im Körper und der Bildung von Tochtergeschwülsten. Zur Früherkennung werden die Brustselbstuntersuchung, der Brustultraschall und die Mammographie empfohlen. Die Diagnose wird durch eine kleine Probeentnahme in örtlicher Betäubung (Stanze oder Jetbiopsie) oder eine kurze Operation in Narkose (PE, Röntgenlokalisation) gesichert. Hierbei wird Gewebe aus dem Krebsknoten gewonnen und dem Pathologen zur Begutachtung zugesandt. Für die weitere Therapie ist die Größe des Knotens, die Ausbreitung in Lymphknoten (insbesondere der Achselhöhle), der Hormonrezeptorstatus und noch einige andere Faktoren wichtig. Neben der operativen Therapie mit brusterhaltender Operation (BET) oder Mastektomie (Brustentfernung) ist die medikamentöse Therapie mit Chemotherapeutika, antihormonellen Mitteln u.a., aber auch die Strahlentherapie von Bedeutung. Die Operation der Brust wird ergänzt durch die Entfernung der Achsellymphknoten, wobei hier oft die stichprobenartige Entfernung der sogenannten Wächterlymphknoten (Sentinel-Lymphknoten) zunehmend an Bedeutung gewinnt.